Willkommen zum Wintertreffen mit Winter im Namen und im Programm! Aus neun deutschen Städten kamen Studierende nach Berlin gepilgert, um den Voll-, Teil- und Misserfolgen ihrer Fliegerfreund:innen an diesem Vortragswochenende zu lauschen. Auf dem Weg mussten zugeschneite Weichen, verschneite Autobahnen und glatte Gehwege des Sturmtiefs „Elli“ überwunden werden, während wir in Berlin mit den Vorbereitungen beschäftigt waren.

In den Räumen der TU Berlin haben wir uns über alles ausgetauscht, was das studentische Fliegerherz begehrt. Besonders interessant waren wie jedes Jahr die Berichte zu den Prototypen – egal, ob sie sich in der Entwicklung, im Bau oder der Erprobung befinden. Die Akaflieg Karlsruhe lud herzlich zum Rollout der AK-X ein, einem Nurflügler kurz vor dem Erstflug. Aus Stuttgart gab es ein Update zur fs36, dem Fly-By-Wire-Segelflugzeug, das nun aus Zulassungsgründen doch ein mechanisches Back-Up bekommt. Das Mü32-Team aus München gibt trotz des missglückten Bruchflügelversuchs nicht auf und ist einer neuen Durchführung näher gekommen!
Es wurden außerdem die vorläufigen Ergebnisse der Flugleistungsvermessung der Messkampagne des letzten Jahres vorgestellt, sowie einige weitere Forschungsprojekte rund um den Discus-2c DLR und die Flugleistungsvermessung. Spannende Beiträge kamen auch aus verschiedenen Forschungseinrichtungen und interessierten ehemaligen Akaflieger:innen, die sich auch nach dem Studium noch mit der Idaflieg-Welt beschäftigen. Weitere aktuelle Forschungsprojekte der Idaflieg sind auf den Websites der jeweiligen Akaflieg zu finden. Einen kleinen Eindruck vermittelt auch das Programm (s. Ende des Artikels).
Einer der Beiträge aus Berlin war der Bericht zum Bau eines Seitenruders für unseren Prototypen B13e. Mit kostengünstigen Schaumformen und einer Flying-Mold-Layer wird der Bau von Einzelstücken für Studierende bezahlbar. Dazu bald mehr in einem eigenen Blogbeitrag! Das Konzept wurde von der Akaflieg Darmstadt entwickelt und zeigt, dass der Austausch unter den verschiedenen Akaflieg-Gruppen wirkt.
Das Wintertreffen lebt nicht nur von den Vorträgen; Kaum ist man im Raum, ergeben sich Gespräche ganz von selbst. Man sieht gute Freund:innen wieder, kommt schnell ins Fachsimpeln oder macht gemeinsam die üblichen Insiderwitze. Zur Idaflieg kommt man wegen der Flugzeuge, man bleibt wegen der Menschen.



Wintertreffen verpasst? Kein Problem – alle Vorträge werden als Berichte im Jahresberichtsheft der Idaflieg verewigt. Die Berichtshefte können beim Idaflieg-Vorstand angefragt werden.
Stolz können wir verkünden, dass Berlin mit Huy Pham nach einem Jahr Pause wieder an der Spitze der Idaflieg steht! Zusammen mit Miriam Leischnig aus Karlsruhe und Florentin „Putzi“ Wilke aus München sind sie der neue Vorstand unseres Dachverbands. Sie organisieren diverse Veranstaltungen, insbesondere die Flugmesskampagne auf dem Sommertreffen mit dem DLR, vertreten die Akafliegs nach Außen und stärken den Austausch zwischen den Gruppen.

Ganz großes Dankeschön

Passend zum Thema war an diesem Wochenende ein großer Wintersturm angesagt – mit entsprechendem Anreisechaos. Unsere IT-Master Oisín „Uschí“ Smith und Nils „Mininils“ Deckert haben daher auf den letzten Drücker Online-Vorträge ermöglicht – großes Dankeschön für den Einsatz das ganze Wochenende über! Besonders unserer Haupt-Organisatorin hat der Sturm jedoch einiges erschwert. Jule „Knut“ Lemcke hat dennoch den Überblick nicht verloren und zwischen der Organisation von Kaffeepausen, Catering, Hostel, Frühstück, Alternativprogramm, Abendessen und vielem mehr für eine reibungslose Veranstaltung gesorgt. Großartige Arbeit hat auch das Team um die Bergfestfeier geleistet, das uns am Samstag einen unvergesslichen Abend beschert hat.
Ein großes Dankeschön gilt auch der TU Berlin, die uns die Räume zur Verfügung gestellt hat sowie TU-Vizepräsident Christian Schröder für seine einleitenden Worte in die Veranstaltung. Besonders unterstützt hat uns das Institut für Luft- und Raumfahrttechnik mit Prof. Bardenhagen und Sylvia Halacz.








